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60 Jahre Subaru Automobile

DIE KULT-KUGEL HAT GEBURTSTAG

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Bei Subaru begann alles … mit einem Marienkäfer! Vor 60 Jahren, im März 1958, präsentierte Fuji Heavy Industries (FHI) ein Fahrzeug, das den Grundstein für sechs Jahrzehnte Automobiltradition legen sollte: den Subaru 360.

Wie in einer Zeitkapsel haben die Fotos aus den japanischen Originalbroschüren den Charme dieses automobilen Stadtflohs konserviert. Willkommen zur vergnüglichen Zeitreise in das Japan der 60er und 70er Jahre zum 60. Geburtstag des Subaru 360. So romantisch der Name „Subaru“ für die damals junge Automarke ist – so zweckmäßig ist die Bezeichnung des ersten Großserienmodells. „Subaru“ ist das japanische Wort für das Sternbild der Plejaden, dessen Sterne Pate für das Logo standen. Der Name für das erste Volumenfahrzeug ist dagegen nicht ganz so poetisch. Mit einer Gesetzesänderung waren ab 1954 in Japan in der Klasse der sogenannten „Mini-Cars“ auch Fahrzeuge mit 360 Kubikzentimetern Hubraum erlaubt. In dieser Klasse galten weniger strenge Vorschriften für Inspektionen sowie niedrigere Steuern.

Subaru nutzte die Gunst der Stunde und begann mit der Entwicklung des ersten Familienfahrzeugs in der Klasse der Mini-Autos. Und so ist es sicherlich auch kein Zufall, dass Japans erstes Volksauto kurzerhand so hieß wie das Volumen seines Hubraums: 360. Weil so ein rationaler Name gar nicht so recht zu der Knutschkugel passen wollte, taufte ihn der Volksmund bald um auf „Ladybug“ (Marienkäfer). Damals galt es als unlösbare Aufgabe, ein Auto in der „Mini-Car“-Klasse für vier Erwachsene zu bauen, berichtet der Autor und Subaru-Spezialist Hiroshi Nakabe.

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Damals galt es als unlösbare Aufgabe, ein Auto in der „Mini-Car“-Klasse für vier Erwachsene zu bauen, berichtet der Autor und Subaru-Spezialist Hiroshi Nakabe.

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Die Abmessungen waren in dieser Fahrzeugklasse begrenzt auf nur 3 Meter Länge, 1,3 Meter Breite und 2 Meter Höhe. Das Gesamtgewicht war das zweite Problem: Wie sollte ein so kleiner Motor mit gerade einmal 12 kW / 16 PS das Gewicht aus Fahrzeug plus vier Personen in Bewegung setzen? Die Ingenieure lösten das Raumproblem mit der Platzierung des Motors im Heck. Für das Gewicht gab es nur eine Lösung: Abspecken! Das Ergebnis dieser Bemühungen waren einige für die damalige Zeit sehr innovative Technologien. Dazu zählten eine Motorhaube aus Aluminium, ein mit Fasern verstärktes Dach aus Kunststoff und eine Monocoque-Karosserie.

So wurde der Subaru 360 zum Pionier des automobilen Leichtbaus. Mit nur 385 Kilogramm auf der Waage ist er zum Zeitpunkt seiner Markteinführung der leichteste in Japan produzierte Viersitzer. Wenig Gewicht bedeutet aber zugleich nicht weniger Sicherheit – im Gegenteil! Als erstes asiatisches Fahrzeug stellte sich der Subaru 360 systematischen Crashtests. Beim Ampelstart konnte sich das Leichtgewicht durchaus mit dem üppigeren Hubraum größerer Autos messen. Aber noch wichtiger: Der Subaru 360 machte auch auf steilen Gebirgsstraßen eine gute Figur – was damals keine Selbstverständlichkeit war.

Monatelange Erprobungen und viele Tausend Testkilometer waren nötig, bis sich die Ingenieure an die Königsdisziplin wagten: die 14 Kilometer lange Strecke auf den Berg Akagi. Die kurvenreiche Straße mit bis zu 13 Grad Steigung schaffte zu der Zeit kein japanisches Auto ohne Zwischenstopp, um den Motor abkühlen zu lassen, erzählt der Autor Hiroshi Nakabe. Der 360 mit seinem luftgekühlten Antrieb war zunächst keine Ausnahme – die ersten Versuche endeten mit einem überhitzten Motor. Doch die Ingenieure arbeiteten verbissen an dem Problem, den Motor effizienter zu kühlen. Nach einigen Monaten schaffte es ein Subaru 360 dann, mit vier Personen an Bord die Strecke ohne Zwischenstopp bei Vollgas zu bewältigen. An der Spitze des Berges sprangen die Ingenieure aus dem Fahrzeug und führten einen Freudentanz auf, bei dem alle „Banzai!“ (Hurra!) riefen. Die Geschichte des „Banzai-Bergs“ wurde stolz in die Annalen des jungen Unternehmens aufgenommen und wird seither gern erzählt.Ende des Artikels

Tipp: Digitales Archiv

Eine Fundgrube für historische Zeitzeugnisse aus 100 Jahren Subaru-Geschichte hat Marken-Fan Frank Göpfert zusammengetragen. Über 4.600 Broschüren und Magazine rund um Subaru sind online zu finden. Frank Göpfert ist leidenschaftlicher Sammler und interessiert sich für alles Gedruckte rund um Subaru. Er sammelt seit vielen Jahren Broschüren, wo auch immer er sie in die Finger bekommen kann. Manchmal helfen auch andere Fans mit und senden ihm ihre eingescannten Schätze. So ist im Laufe der Jahre ein einmaliges Archiv entstanden, das seit zwei Jahren auch digital verfügbar ist.

Das privat betriebene Subaru-Archiv ist ein Fan-Projekt und zu finden unter:
www.subaru-impreza.de

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DAS SUBARU JAHRHUNDERT
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Einsendeschluss ist der 29.06.2018 (Poststempel bzw. Datum der E-Mail). Ziehung der Gewinner: Juli 2018. Die Teilnahme von Gewinnspielservices ist ausgeschlossen.

Bei einer Teilnahme an diesem Gewinnspiel verarbeitet die Subaru Deutschland GmbH die von Ihnen übermittelten Daten nur zum Zwecke der Gewinnspieldurchführung. Nach Beendigung des Gewinnspiels werden die Daten gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Ohne die Angabe von Kontaktdaten ist eine Teilnahme am Gewinnspiel nicht möglich. Rechtsgrundlage für die Datenver­arbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DS-GVO.

Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie unter:
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