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Cold Hawaii

Die perfekte Welle

Hawaii? Liegt in Dänemark, keine Frage. Surfer wie der mehrfache dänische Meister Oliver Hartkopp finden das Paradies nicht in der Südsee, sondern vor der eigenen Haustüre. Denn was es dafür braucht, sind nur ein Surfboard und die perfekte Welle.

Klitmøller. Der Wind aus Nord-West treibt die Wolken im Eiltempo über den grauen Himmel und peitscht die See auf. Traumwetter also für alle, die sich jetzt in dickem Neopren in die raue Nordsee wagen. „Cold Hawaii“ lautet der Spitzname für diesen Abschnitt vor der dänischen Nordseeküste. Die Temperaturen würde hier wohl niemand mit der Karibik verwechseln, eher schon Wind und Wellen. Eine stetige, ­steife Brise und die Beschaffenheit des Meeresbodens sorgen dafür, dass immer mehr Surfer hier auf die Jagd nach der perfekten Welle gehen.

„Ein Paradies für alle Freizeitsportler, die vom Tempo auf den schnellen Brettern gar nicht genug kriegen können“, schwärmt Eddie Wagner. Der Deutsche ist schon seit vielen Jahren in seiner Wahlheimat mit Surfbrett und Gitarre unterwegs, gilt als Paradiesvogel und unternimmt auch gar nicht erst etwas gegen diesen Ruf. Wenn er sein Surfbrett hinter dem Fahrrad in Richtung Strand zieht, fährt auch Hund Johnny mit. Er nimmt dann fotogen auf dem Brett Position ein. „Nur das Grinsen hat er noch nicht drauf, wenn die Leute unser Gespann fotografieren“, witzelt Wagner. Auch wenn „Der Deutsche“, wie er von den meisten Einwohnern hier genannt wird, nicht gerade gut surft, zählt er doch zu den illustren Erscheinungen an der Küste, die gern gesehen werden. Wer es dagegen mit dem Surfen ernst meint, verweist in aller Regel auf Oliver Hartkopp. Der 22-Jährige ist vor wenigen Jahren nach Klitmøller gezogen, um näher am idealen Trainingsplatz zu leben. Die Wellen von „Cold Hawaii“ ziehen eine immer größer werdende Surfergemeinde magisch an – und sorgen für einen Boom in dem einstigen Fischerdorf. Der schnellste Hausverkauf in der rund 800 Einwohner zählenden Ortschaft erfolgte innerhalb von nur 30 Minuten, weiß ein Einheimischer zu berichten. Dass in der Hochsaison die Anzahl der Menschen bis auf einige Tausend anwächst, hat Klitmøller seinem Ruf als Surfer­paradies zu verdanken.

20Jahre
Anführungszeichen

Der Spitzname „Cold Hawaii“ bringt es mit einer Prise Ironie auf den Punkt: ein Surfer­paradies wie in der Süd­see, aber nur mit Kapuze und dickem Neopren.

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Auch der dreifache dänische Surfmeister Oliver Hartkopp schwärmt von den Bedingungen: „Die werden in Europa lediglich von einigen Spots in Portugal erreicht.“ Um mit seinen Surfbrettern an die angesagten Stellen der dänischen Küste zu kommen, ist der Abonnementsmeister (ununterbrochen von 2015 bis 2017) auf ein geländegängiges Auto angewiesen. „Durch den Allradantrieb und seine Geräumigkeit ist der Subaru Outback ideal für diese Aufgaben“, lobt er den Alleskönner im Gelände mit der komfortablen Bodenfreiheit. Insbesondere weil sich die Dünung für die Wellensportler kontinuierlich ändert, ist hohe Flexibilität bei der Anfahrt mit dem Auto nötig. Besonders vorteilhaft ist es, wenn man den Strand möglichst nah mit dem Auto erreichen kann. „Das spart Zeit und Mühe mit der Ausrüstung“, meint Hartkopp. Um neben seinem Studium Geld zu verdienen, um an internationalen Meisterschaften teilzunehmen, arbeitet er nebenbei – natürlich als Surf­lehrer! Gleich mehrere Surfschulen sind in Klitmøller vor Anker gegangen. Von Hanstholm im Norden bis Agger im Süden ist die Nordwestküste Dänemarks je nach Wetterlage das nördlichste Eldorado für unerschrockene Sportler, die sich im kühlen Nass und dicken Neopren-Anzug am wohlsten fühlen. Ihr Lohn ist dann ein unvergesslicher Ritt auf der perfekten Welle. Ende des Artikels


Hawaii des Nordens

Die beschauliche Ortschaft Klitmøller liegt in der Region Nord Jutland nahe des Nationalparks Thy an der Nordwestküste Dänemarks. Seit den 1980ern wird hier schon gesurft. Die Strände rund um Klitmøller haben den Ruf, das beste Brandungs­revier Dänemarks zu sein. Der Spitzname „Cold Hawaii“ beschreibt ein wenig selbst­ironisch die Bedingungen, die hier herrschen. Es gibt stetigen Wind und damit auch perfekte Wellen. Ganz ähnlich wie auf Hawaii – doch die beste Zeit ist hier im Winter und Frühjahr bei Wassertemperaturen um die fünf Grad! Und selbst im Sommer ist das Wasser der Nordsee hier kaum wärmer als 16 Grad. Wegen der idealen Bedingungen wird hier bereits seit 2010 der PWA World Cup im Windsurfen ausgetragen.

Online-Tipp: www.visitnordjylland.de

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