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KLEINES SPORTCOUPÉ MIT GROSSEM HERZ

IM SPORTMODUS
DURCH EUROPA

Text & Fotos:
Jörg Schwieder
Ecke
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ca. 16 Minuten

Wir waren im Februar auf großer Tour! Über 2.500 Kilo­meter weit führte uns die Route durch fünf europäische Länder. Zehn Teilnehmer stellten sich dabei den Aufgaben der Subaru BRZ Challenge.

DRIVE war mit von der Partie, denn ein Team ging für das Magazin von Subaru an den Start. Reisefieber, Rennstrecken, Europa erkunden, Sportcoupé fahren satt! Die DRIVE-Piloten Markus und Sebastian erzählen, was den „kleinen Blauen“ zu einem echten Subaru macht. Zur Nachahmung unbedingt empfohlen!

1Reims

TEAM DRIVE startet durch

Wo geht´s hier bitte zur Schampus-Flasche? Die „Challenge“ der Tour bestand vor allem darin, herauszufinden, was eigentlich das Tagesziel war. Dezen­ter Hinweis Nummer 1 fand sich nach etwas Suchen im 120.000 Teile schweren Zentrallager von Subaru Deutschland in Friedberg, dem Startpunkt der Tour. Champagner und Frankreich, das war nach dem in einer Flasche versteckten Bilderrätsel schnell klar. Aber welche Stadt genau? Rund 450 Kilometer später folgte dann die Gewissheit, dass alle Teams das Rätsel gelöst hatten und das erste Ziel das französische Reims war. Das DRIVE-Team ist sogar mit gehörigem Vorsprung vor dem Rest des Teilnehmerfeldes in der Champagne eingetroffen. Und prompt haben sich Markus und Sebastian in das charmante Städtchen mit der berühmten Kathedrale verliebt und spendierten dem ersten Tagesziel ein Herz auf der Fahrertür ihres 147 kW / 200 PS starken BRZ.(Verbrauch und Effizienz Subaru BRZ 2.0i Sport oder Sport+ je als 6-Gang / 6-Gang-Automatik: Kraftstoffverbrauch in l/100 km innerorts 12,1 / 11,5; außerorts 6,6 / 6,0; kombiniert 8,6 / 8,0; CO2-Emission in g/km kombiniert 196 / 183; Effizienzklasse G / F.)

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Sportcoupé mit Tradition
Schnelle Formen und sportlicher Fahrspaß: Das gibt es bei Subaru nicht erst mit dem BRZ, das hat vielmehr eine bereits 40-jährige Tradition. Unter seinen Vorgängern waren kultige Keile und klassische Gran Turismo. Seine Gene stammen von Charakterköpfen wie dem Hardtop-Coupé Subaru Leone, dem keilförmigen Klappscheinwerfer-Avantgardisten Subaru XT oder dem klassischen Gran Turismo Subaru SVX. Mit seinem modernen starken Boxer, seiner Leichtbau-Karosserie, einem extrem niedrigen Schwerpunkt und dem traktionsstarken Heckantrieb hätte der aktuelle Subaru BRZ seinen Ahnen allerdings wohl ziemlich respektlos das Heck gezeigt.
„Team 5“ war für die Subaru Drive im Rennen
Sebastian und Markus (v. l.) haben stellvertretend für die DRIVE-Leser an der BRZ Challenge teilgenommen. „Seit mein Onkel einen Subaru XV fährt, liest er auch das Subaru-Magazin. Er hat die Ausschreibung gesehen und sofort an mich gedacht“, erzählt Markus. Er steht kurz vor dem Abschluss zum Master seines Maschinenbaustu­diums, Fachrichtung Fahrzeugtechnik. Etwaige Pannen hätten die beiden also selbst beheben können. Sebastian arbeitet im Subaru-Marketing. Für ihn war und ist Subaru eine Traummarke. In Kürze fährt er auch privat einen BRZ.
2Paris

Ein Coupé auf großer Bühne

Jedes Ziel der Tour passte auf die eine oder andere Art auch zu einer Eigenschaft des Subaru BRZ. Paris zum Beispiel, unser zweites Ziel, gilt nicht nur als Hauptstadt der Gourmets, sondern auch als Kapitale des guten Designs. Der BRZ steht als Sportcoupé für sportliche Exklusivität und schöne Extravaganz. Coupés zeigen Karosseriedesign von ihrer verführerischsten Seite. Kurze Überhänge, lange Motorhaube, geduckte Dachlinie und ausgeprägte Radläufe verdeutlichen auch optisch, was das Auto kann, wenn der Fahrer es will. Wo inszeniert man ein solches Fahrzeug in Paris? Vor dem Eiffelturm? Den Champs-Élysées, dem Arc de Triomphe? Das wäre vielleicht ein bisschen zu offensichtlich. Wir haben uns für ein angesagtes Viertel entschieden, das bekannt ist für seine Graffiti-Kunst. Dort befand sich früher das Bestattungs­institut der Stadt, das heute zum Jugend- und Kulturzentrum „Cent Quatre“ umfunktioniert wurde. Hierher kommen vor allem Einheimische aus der Nachbarschaft und Kulturliebhaber. Die angrenzenden Straßen sind eine riesige Streetart-Ausstellung unter freiem Himmel. Dass unser „Boxer“ vor dem Graffiti eines Box-Sportlers parkte, war natürlich kein Zufall.

zitatmarkus
Anführungszeichen

„Der Spoiler am Heck, die tiefe Straßenlage, das charakteristische Leuchtendesign an Front und Heck – im Rückspiegel ist sofort klar: Da kommt was Sportliches angefahren.“

AnführungszeichenMarkus, DRIVE-Team

die Mitte von Allem

Auch einen anderen magischen Ort wollten wir uns unbedingt ansehen, den „Nullpunkt“ von Frankreich. Denn für Reisende auf den Straßen des Landes wäre das eigentlich ein Pflichttermin. Während die meisten Besucher vor der Kathedrale Notre-Dame de Paris beeindruckt nach oben gucken, schauen wir auf unsere Füße. Ein unscheinbarer Bronze-Stern markiert hier den „Point Zéro“, also den Punkt, von dem aus alle Entfernungsangaben der Fernstraßen in Frankreich zur Hauptstadt gemessen werden. Vielleicht sollten wir mal eine Subaru-Tour durch die Hauptstädte Europas und deren „Nullpunkte“ machen. In Wien wäre das die Spitze des Stephansdoms, in London die Statue Königs Charles I. oder in Rom die Piazza Venezia.

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Zurück ins Leben
Der erste Halt ist in Paris. Dieser Stadtteil etwas abseits der üblichen Postkartenmotive hat sich das bunte Leben mit Kunst und Kultur, Design und Musik im wahrsten Sinn zurückerobert. Mehr als 120 Jahre lang wurden hier die Bürger der Stadt im zentralen Bestattungsinstitut auf ihre letzte Reise mit Pferdekutschen geschickt. Heute könnte der Kontrast nicht größer sein. Das riesige Kulturzentrum „Cent Quatre“ belebt das ganze Viertel. Und nicht nur in den Hallen ist moderne Kunst zu Hause – auch die Straßen in der Umgebung sind wie eine Streetart-Ausstellung unter freiem Himmel.
3Magny-Cours

Hat Grinsen in Serie

Markus, unser DRIVE-Pilot und angehender Master Maschinenbau, stammt aus einer Familie, die mit der Marke Subaru – und dem Rallyesport – verbunden ist. Auch bei ihm ist das nicht anders: Neben dem Stu­dium arbeitet der 26-Jährige noch im Labor für Kolbenmaschinen und Antriebstechnik seiner Fachhochschule. Und weil das alles noch nicht genug Fahrzeug- und Motorentechnologie ist, schraubt der Rallye-Fan auch in seiner Freizeit. Zusammen mit seinem Onkel sowie Rallye-begeisterten Freunden verbrachte er schon ungezählte Stunden in – und unter – echten Subaru-Rallye-Ikonen. Zwei Subaru Impreza in der sportlichen STI-Version hat das kleine Familienteam im Laufe der letzten Jahre schon zu waschechten Rallye-Autos umgebaut, um damit zum Beispiel bei der nationalen Rallye-Serie 200 an den Start zu gehen. „Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich im Renneinsatz Bremsen oder Reifen erneuert, Öl gewechselt oder am Boxermotor geschraubt habe“, erzählt Markus.

Ganz so kernig ins Gelände sollte es bei der BRZ Challenge zwar nicht gehen, umso mehr freute sich Markus aber darauf, an Bord des dynamischen Coupés eine ganz neue, sportliche Facette von Boxermotoren kennenzulernen. Mit Heckantrieb und einer nahezu perfekten Achslastverteilung zieht es den BRZ förmlich auf eine Rennstrecke. Seine rennsporttauglichen Sitze bieten ausgesprochen viel Seitenhalt. Ein kurzer Schaltknüppel und eine knackig definierte Schaltkulisse erlauben blitzschnelle Gangwechsel. Da war es Ehrensache für Subaru, den Teilnehmern der BRZ Challenge auch ein echtes Rennsporterlebnis zu schenken. Als Ziel hatten sich die Organisatoren nicht irgendeine Rennstrecke ausgesucht, sondern mit dem Club-Track des berühmten Rundkurses in Magny-Cours eine der traditionsreichste Motorsportstätten Europas. Die gestellte Aufgabe erwies sich allerdings als knifflig: Wer schafft es, fünf Runden auf einer Rennstrecke am schnellsten und gleichzeitig am sparsamsten zurückzulegen? Das ist fast so, als würde man zu einem Rennfahrer sagen: „Fahre schnell und zugleich langsam!“ Die goldene Mitte war gefragt, effizientes Fahren also. Das Triebwerk des BRZ bringt gute Voraussetzungen dafür mit: Der kraftvolle Boxermotor holt aus zwei Litern Hubraum 147 kW / 200 PS. Als derzeit effizientester Saugmotor in einem Sportwagen überhaupt verbindet das Kraftpaket eine Literleistung von 100 PS mit hohem Drehmoment und moderaten Verbrauchswerten. „Beim Tempo mitzuhalten war nicht das Problem“, kommentierte Markus nach den erfolgreich absolvier­ten fünf Runden. „Aber die Ideallinie zu finden bei Tempo und zugleich auf Sparsamkeit zu achten, war eine überraschend große Herausforderung.“

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Magny-Cours: Die Legende
Ihre Kurven sind von berühmten Vorbildern wie Estoril, Imola oder dem Nürburgring inspiriert. Sie misst 4,411 Kilometer und ist ein legendärer Kurs der Formel 1. Von 1991 bis 2008 fuhr die Königin der Rennserien hier ununterbrochen, unter anderem Michael Schumacher feierte auf ihr einen Erfolg nach dem anderen. Mit acht Siegen hält er den Rekord für die meisten Triumphe auf einer Rennstrecke, 2002 gewann er beim elften Rennen der Saison vorzeitig den Titel, eine bis heute unerreichte Bestleistung. Unsere Teams waren auf dem 2,5 Kilometer langen Club-Track unterwegs.
4Genf

Fototermin am Lac Léman

Jeden Tag die gleiche Frage: Wo geht’s lang? Wie kommen wir da hin? Markus und Sebastian breiten die Karte auf der Motorhaube aus und brüten über der richtigen Strategie. Denn moderne GPS-Systeme und Navis hin oder her: Die beste von vielen möglichen Routen findet man immer noch auf einem altmodischen, tischtuchgroßen faltbaren Stück Papier. Wenn man gar nicht weiß, wo es eigentlich wieder langgeht, weil das Rätselspiel vom Morgen zu zweideutig war, kann man es ja immer noch mit einem Trick versuchen und die anderen Teams foppen: „Dann treffen wir uns nachher in Genf, oder?“ – „Na klar, fahr du ruhig nach Genf! Wir fahren zum Ziel.“ Egal, einen Versuch war´s wert.

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Die Schweiz liebt Subaru
Wenn es einen Pflichttermin für die BRZ Challenge gab, dann eine Stippvisite in der Schweiz. Denn der Ab­stecher an den Genfer See war auch als kleine Geburtstagsgratulation an die Eidgenossen gedacht: Seit genau 40 Jahren bewähren sich Subaru-Allradfahrzeuge im Alpenstaat. Als die Marke vor vier Jahrzehnten an den Start ging, lag der Allradanteil bei weniger als einem Prozent – heute ist jedes zweite verkaufte Fahrzeug in der Schweiz ein 4x4. Über 350.000 Subaru-Modelle haben seit 1979 ihren Weg in die Schweiz gefunden.
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Das dritte Land der Tour
Unser DRIVE-Team fand sich zum Fototermin am Quai Gustave-Ador am Ufer des Genfer Sees ein. Die prachtvolle Kulisse des Parc des Eaux-Vives mit seiner Villa aus dem 18. Jahrhundert war ein würdiger Rahmen, um mit dem Genf-Aufkleber die Schweiz als drittes Land der Europatour zu ergänzen.
5Mailand

ein Gang zurück für Dolce Vita

Nach den Themen Tradition, Design und Tempo folgte als viertes Motto: der Genuss. In Norditalien durften die Tourteilnehmer kulinarisches Vergnügen, stylisches Shopping und mediterrane Lebensfreude entdecken. Wo ginge das besser als in dem Land, das sogar einen eigenen Ausdruck dafür erfunden hat: „Dolce Vita“. Und wir hätten auch die passende Stadt für Mode und Stil zu bieten: Mailand! Sebastian und Markus warfen sich ins Outfit, mit Mailand-Sweater und Italien-Cap. Die Stadt mit ihren 1,3 Millionen Einwohnern ist die zweitgrößte Italiens – aber in Sachen Mode, Design und Schick sehen sich die Mailänder natürlich als heimliche Hauptstadt.

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Shopping-Kathedrale
Wer nicht in der Galleria Vittorio Emanuele II war, hat Mailand nicht wirklich gesehen. Hoch über der historischen Passage wölbt sich ein spektakuläres Glasdach, das mit seiner leichten Bauweise zu schweben scheint, dessen Eisenkonstruktion aber nicht weniger als 350 Tonnen wiegt. Zusammen mit der Via Montenapoleone und der Via della Spiga ist die Galerie das unbestrittene Highlight des Shoppings in Mailand. Die Passage reicht vom Mailänder Dom bis zur berühmten Oper, der Mailänder Scala. Nach der Oper noch stilvoll einen Espresso genießen? Bitte gerne hier!

Was braucht es, damit unsere beiden Piloten eine so große Herausforderung wie eine Shoppingtour überstehen? Gutes Essen! Wir behaupten mal, die stylischste Adresse für Pizza in Mailand gefunden zu haben: die Briscola Pizza Society in der Via Dogana in Sichtweite zum Mailänder Dom. Ein Mailand-Tipp des DRIVE-Teams. Und wie passen Style, Mode und zwei Sportcoupéfahrer zusammen? Sagen wir mal so: Eine coole, leuchtend blau verspiegelte Sonnenbrille harmonierte gut mit dem Lack des Subaru BRZ (fand Markus). Und wenn ein Mann schon Schuhe kauft, dann endlich mal welche, die das sportliche Fahren mit ihrem speziellen Sohlenprofil perfekt unterstützen (Racing-Schuhe, Sebastian).

Von Mailand nach Brescia

Rummel und Shopping in Mailand schön und gut, erholsam ist die quirlige Metropole jedoch nicht. Unser Hotel hatten wir daher in Brescia, einer kleinen Stadt in der Lombardei. Es gibt dort eine Menge historisch bedeutsamer Gebäude zu bestaunen, römische Bronzestatuen und mittelalterliche Fresken. Vor allem aber haben Besucher hier die Wahl zwischen vielen kleinen Tavernen, Bars und Restaurants mit traditioneller Küche. Alles ist leicht zu Fuß zu erreichen, es gibt kaum Verkehr. Unser Tipp für die Nacht!

6San Daniele

Eine Kurve! Und noch eine!

Unser Ausflug ins Land der Kurven ist ein guter Moment für entspanntes Philosophieren über das, was BRZ-Fahren eigentlich ausmacht. Markus: „Ich kann mich gar nicht entscheiden, was mehr Spaß macht: mit einem Subaru-Rallye-Auto im Gelände den Schotter fliegen zu lassen oder mit dem Subaru BRZ in Magny-Cours auf der Rennstrecke zu driften. Das Faszinierende am Sportcoupé BRZ ist für mich, dass man morgens auf der Rennstrecke richtig Gummi geben kann und dann aber nachmittags ganz gepflegt auf der Autobahn reist. Der BRZ kann beides bemerkenswert gut!“

Sebastian hat sich gerade einen neuen BRZ bestellt und freut sich schon sehr auf sein Auto. Er ist natürlich schon von Berufs wegen ein echter „Subarist“ und kann sich nicht vorstellen, etwas anderes zu fahren. Er bewundert den Hersteller auch für seine Eigenständigkeit: „Ganz charakteristisch für Subaru ist die Ingenieurstradition bei allen technischen Entwicklungen. Möglichst viel in Eigenregie zu entwickeln, gehört seit jeher zum Selbstverständnis der Marke. Das ist es vielleicht auch, was Subaru von anderen Marken unterscheidet. Übrigens kann man diesen Gedanken übertragen auf die Menschen, die sich für Subaru entscheiden. Subaru ist eine Marke für Individualisten, für Menschen, die sich ihr Fahrzeug ganz bewusst aussuchen.“

Die Idee hinter dem BRZ

Subaru ist doch eine Allradmarke? Ja! Aber: Vor allem zugunsten von Fahreigenschaften und Leichtigkeit verzichtet Subaru beim Sportcoupé BRZ ausnahmsweise auf Allradantrieb. Bereits der Modellname „BRZ“ deutet auf das Konzept hin: „B“ wie Boxermotor und „R“ wie „rear wheel drive“ (Hinterradantrieb). Das „Z“ steht für „Zenit“ und ist als Kampfansage der Marke und als Verweis auf den Fahrspaß mit diesem Modell zu verstehen. Die Ingenieure wollten einen reinrassigen Sportler entwickeln, der ein Höchstmaß an Fahrspaß versprüht, dabei aber jederzeit leicht beherrschbar und alltagstauglich bleibt.

Schalten oder Nicht?

Puristen ordern den BRZ mit 6-Gang-Handschaltgetriebe. Aber es gibt ihn auch mit einer sportlich agierenden Sechsstufen-Automatik. Sie schafft den Gangwechsel in nur 0,2 Sekunden.

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Im Land der Kehren
Die Paradedisziplin eines Sportcoupés sind ganz sicher kurvige Land- und Bergstraßen. Auf dem Rückweg von Italien müssen unsere BRZler über die Alpen. Wer einen genauen Blick in eine detaillierte Karte wirft, findet schnell spannende Alternativen zu den Autobahnen oder gar zum überlaufenen Brennerpass. Temperaturmäßig hatten wir uns zwar schon sehr an die 15 bis 20 Grad in Norditalien gewöhnt, aber das gleißende Sonnenlicht über den dick vereisten Gipfeln entschädigte für klamme Finger – und die Kurven und Kehren wollten kein Ende nehmen. Ein echtes BRZ-Paradies!
7Spielberg

Gekonnt die Bodenhaftung verlieren

Mann mit Hut fährt nicht gut? Haben Sie eine Ahnung! Der „vermutlich schnellste BRZ der Welt“ wird pilotiert von Tim Schrick, seines Zeichens Rennfahrer, Autophilosoph, Technik-Versteher und passionierter Schirmmützenträger. Er betreute unsere BRZ-Teams auf ihrer letzten und vielleicht aufregendsten Station: beim „BRZ Skaten“ (will heißen: Driften) auf dem Gelände des berühmten Red Bull Rings am Spielberg in Öster­reich. Das Gelände ist bekannte Rennstrecke und Erlebnis­park gleichermaßen. Ein schönes Ausflugsziel, falls Sie mal einen Abstecher nach Österreich planen. Die Aufgabe auf dem Spielberg: mal so richtig die Bodenhaftung verlieren! Heckantrieb + plattgewalzte Schneefläche + 200 Boxer-PS = jede Menge Spaß! Wenn noch etwas Feingefühl am Gas und gute Lenkkontrolle hinzukommen, kann die Angelegenheit sogar relativ elegant wirken. Unter Anleitung von Meister Schrick gelangen manchen Teilnehmern phänomenale Drifts mit meterhohen Schneematschfontänen. Ein kühler Spaß, auch für die Zuschauer. Ende des Artikels

Tim Schrick und sein BRZ

Tim Schrick sammelte schon im Subaru WRX STI viele Pokale ein, zum Beispiel beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Privat fährt er gerade BRZ und beruflich, als Rennfahrer, seinen umgebauten Renn-BRZ. Damit ist er seit 2016 zusammen mit seinem Team „Roots Racing“ beispielsweise bei der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Start. Dort errang er Ende 2018 den Klassensieg durch seinen Erfolg in fünf von insgesamt neun Läufen. Im Wechsel mit seinem Partner Lucian Gavris als zweitem Fahrer ließ er in der Klasse SP3 für Fahrzeuge mit 1.750 bis 2.000 ccm die Konkurrenz hinter sich.

ZIELDie Teilnehmer

Das waren die Teilnehmer der Tour
(v. l.) Michel Wolk @P1TVofficial, Benjamin Brodbeck @AUTOmativ, Sebastian Diehl, DRIVE-Team, Bernd Conrad @AutoNotizen, Nicole Jodeleit @autodiva.nicole, Markus Bücker, Leser-Kandidat des Subaru-Magazins DRIVE, Tom Schwede @1300ccm, Patrick Brinker @MotorWoche, Angelo Engel @NewCarzDE, Sarah Elßer, Moderatorin für @motordialog und Daniel Dörrschuck @MotorWoche. Sie finden die Teilnehmer in den sozialen Medien unter ihren jeweiligen @-Namen.

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