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Die Subaru-Modellpremiere

Willkommen im
„Paris des Ostens“

Text & Fotos:
Jörg Schwieder
Ecke
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ca. 10 Minuten

Hier treffen sich West und Ost, modernes Europa und sowjetisches Erbe. Wenn Rigas Jugend „Weiße Nächte“ feiert und sich das kleine baltische Land mit viel Charme auf der großen Weltbühne behauptet, schöpft es seine Kraft aus diesen Gegensätzen. Der ideale Ort also für die Modellpremiere von Subaru, die mit dem neuen Mildhybrid an Bord das Beste aus zwei Welten vereint.

Es knackst und knirscht leise unter den Reifen, als sich unser Forester mit elektrischem Surren seinen Weg auf eine Waldlichtung nahe dem Wasser bahnt. Die alten Kiefern reichen bis an das Ufer der Daugava (deutsch: Düna), eines mächtigen Stroms, der Lettland und seine Hauptstadt Riga nach einer über 1.000 Kilometer langen Reise durch Russland und Weißrussland durchquert. Für uns ist es die letzte Rast vor der Rückreise. Zeit, unseren Trip durch Riga und sein Umland zu resümieren. Dazu zählt vor allem auch der Blick auf unseren Begleiter, die fünfte Modellgeneration des Subaru Forester mit neuem e-Boxer-Antrieb, der dem Fahrzeug dank Hybrid-Technologie bei langsamer Fahrt ein katzenhaft-leises Schleichen ermöglicht. Ein 12,3 kW/16,7 PS starker Elektromotor unterstützt dabei den optimierten Boxer-Benziner, der aus zwei Litern Hubraum 110 kW/150 PS entwickelt (Verbrauch und Effizienz Subaru Forester 2.0ie Trend, Active, Comfort, Platinum: Verbrauch in l/100 km innerorts 7,4; außerorts 6,4; kombiniert 6,7; CO2- Emissionen kombiniert 154 g/km; Effizienzklasse B). Wir sind uns sicher: Diese neue, stille Seite am robusten, komplett überarbeiteten Geländespezialisten wird später nicht nur Förstern und Jägern gefallen. Riga bezeichnen Kenner gerne als „Hauptstadt des Jugendstil“ (und auch des Art Deco), einer architektonischen Epoche zur Jahrhundertwende. Aus dieser Zeit stammen auch die vielen putzig-bunten Holzvillen, die prächtigen Stadthäuser und einfachen Arbeiterhäuser. Manche aufwendig restauriert, andere malerisch gealtert bis bedenklich zerfallen. 20 Prozent der Gebäude – das sind etwa 4.000 – sind in der Hauptstadt immer noch ganz traditionell aus Holz. Im Seebad Jurmala vor den Toren der Stadt bauten sich betuchte Bürger ihre Sommerresidenzen, im Zuckerbäckerstil. Türmchen, Erker, Balkone, Schnitzereien und bunte Farben waren offenbar ein Muss für jeden, der stilvoll in der Sommerfrische direkt am Sandstrand zur Ostsee wohnen wollte.

Herber Ost-Charme

Doch da gibt es auch eine herbe moderne und postmoderne Seite Rigas, weshalb die Analogie „Paris des Ostens“ die Stadt sehr treffend beschreibt: Monumentale Bauten und Denkmäler aus der Zeit, als Lettland Teil der Sowjetunion war, sind als Zeugnisse bis heute erhalten – und sie werden keinesfalls versteckt. Etwa das monolithische Gebäude der „Akadamie für Wissenschaft“ aus den 50er-Jahren mit seiner Aussichtsplattform auf 65 Metern Höhe.

Heimspiel für den Forester

Wer als deutscher Autofahrer nach Riga kommt, wird sich zu Hause vermutlich nie wieder über schlechte Straßenzustände beschweren. Die robuste Natur unseres Forester e-Boxer 2.0ie haben wir nicht nur in der einsamen Natur rund um die Stadt zu schätzen gelernt. Die Nehmerqualitäten und Stabilität von Fahrwerk, Federung und Dämpfung halfen uns sogar mitten in der Stadt, wenn das ganze Fahrzeug mal wieder einen gefühlten halben Meter in eine unausgebesserte Vertiefung rumpelte. Sportwagen ohne Bodenfreiheit sieht man hier folgerichtig so gut wie nie – und wenn, dann sind sie auffallend langsam und vorsichtig unterwegs. Im Vergleich zum Vorgängermodell freut man sich als e-Boxer-Lenker über eine – dank Elektro-Unterstützung – direktere Gasannahme und mehr Kraft beim Antritt. Die 16,7 PS starke E-Maschine verhilft dem Geländegänger vor allem zu mehr Drehmoment, beruhigt die stufenlose Lineartronic und senkt den Verbrauch um rund 10 Prozent. Zur Souveränität des Vortriebs passt sehr gut die neue Subaru Global Platform, die aus dem Forester tatsächlich ein völlig neues Fahrzeug macht. Typisch Subaru, halten sich Veränderungen des Designs an der Karosserie außen in Grenzen. Augenfällig ist allemal das Heck mit einer neuen Leuchtengrafik und einem schicken, hochglanz-schwarzen Kontraststreifen. Übrigens: An die Steckdose muss der e-Boxer nie, seine Energie gewinnt er ausschließlich durch Rekuperation beim Bremsen und aus überschüssigem Drehmoment. Maximal 1,6 Kilometer legt er elektrisch zurück, bis zu 40 km/h wird er dann schnell. Als Speicher dient eine hochmoderne Lithium-Ionen-Batterie unter dem Kofferraumboden. Alle Elektro-Komponenten sind – ebenfalls typisch Subaru – symmetrisch im Antriebsstrag verbaut und senken den Schwerpunkt noch weiter ab.

Riga feiert sich und seine Gäste

Wer gerne feiert, sollte übrigens seinen Riga-Trip für den 23. und 24. Juni planen, dann ist die ganze Stadt im Ausnahmezustand und es wird die Sommersonnenwende gefeiert. Kaum jemand geht in dieser Nacht schlafen. Die dann folgenden „weißen Nächte“ sind hell, das Nachtleben lang und es gibt keine Sperrstunde. Plätze und Gassen in der Altstadt verwandeln sich dann in Biergärten, Cafés und Bars. Nicht nur deswegen kommt hier in Riga manchmal ein Gefühl wie am Mittelmeer auf: Die Ostseeküste ist nur rund 20 Autominuten entfernt, manchmal liegt ein Hauch salziger Meeresbrise in der Luft, dazu blauer Himmel und Möwenschreie.

Junges Stadtleben

Die Altstadt bietet mit ihren vielen Einkaufsgelegenheiten und Restaurants jede Menge Kurzweil. Viele junge Menschen sind unterwegs, doch es sind vor allem Einheimische und Besucher der Nachbarländer. Für Touristen aus Westeuropa ist Riga (noch) ein Geheimtipp. Dabei lohnt sich diese Reise. Nicht verpassen sollte man den Rathausplatz mit seinem berühmten, frisch renovierten Schwarzhäupter­haus, dem ehemaligen Sitz einer deutschen Kaufmannsgilde. Einen Besuch wert sind auch die Gottes­häuser, die mit ihren prächtigen Türmen die Silhouette von Riga prägen: Der Dom mit seiner berühmten Orgel, die Johanniskirche sowie die imposante Petrikirche mit dem höchsten Turm der Innenstadt. Eine ungewöhnliche Geschichte hat der zentrale Markt von Riga, dessen Gebäude „Zeppelinhallen“ genannt werden. Während des Ersten Weltkriegs wurden sie auf dem Vainode-Flugfeld als Luftschiffhallen von der deutschen Armee errichtet. Doch weil Luftschiffe nie so recht die Lüfte eroberten, wurde die Stahlkonstruktion ab- und in Riga als Zentralmarkt wieder aufgebaut. Bis heute sind die Art-Deco-Hallen einen Besuch wert – architektonisch wie kulinarisch.

„Riga wird uns in Erinnerung bleiben – nicht nur wegen einer bemerkenswerten Stadt, sondern auch wegen unseres souveränen Reisebegleiters. Subaru hat das Kunststück geschafft, dem Forester mit Bedacht, aber klar erkennbar einen neuen Auftritt zu geben.“

Eine Reise, die in Erinnerung bleibt

Riga wird uns in Erinnerung bleiben – nicht nur wegen einer bemerkenswerten Stadt, sondern auch wegen unseres souveränen Reisebegleiters. Subaru hat das Kunststück geschafft, dem Forester mit Bedacht, aber klar erkennbar einen neuen Auftritt zu geben. Dazu zählt natürlich der e-Boxer mit seiner faszinierenden Kombination aus Boxer- und Elektrokraft. Ebenso wichtig für den Gesamteindruck sind aber auch das Fahrgefühl, der Raumeindruck, die Ruhe an Bord, die Elektronik mit Navigation, Entertainment, Assistenten: Alles fühlt sich so vertraut an, dass man gar keinen Gedanken daran verschwendet: Es funktioniert einfach. Und genau das ist die größte Stärke des neuen Forester.

Doppelte Premiere

Die fünfte Modellgeneration des Forester mit dem neuen e-Boxer

  • Der neue Subaru Forester mit e-Boxer ist bereits bestellbar, zum Jahreswechsel 2019/2020 rollen die ersten Fahrzeuge zu den Kunden.
  • Die Preise starten ab 34.990 Euro*.
  • Das Mildhybrid-System kombiniert einen Elektromotor mit 12,3 kW/16,7 PS und einen Boxer-Benziner mit 110 kW/150 PS.
  • Das Mildhybrid-System verbessert die Fahreigenschaften und senkt Verbrauch und CO2-Emissionen um rund zehn Prozent gegenüber vergleichbar motorisierten Modellen.
  • Der neue Forester ist 20 mm breiter, der Radstand ist um 30 mm gestreckt. Beide Maßnahmen sorgen für mehr Platz im Innenraum. Das Kofferraumvolumen beträgt 509 Liter.
  • Die Rückfahrkamera ist nun mit einem eigenen Waschsystem ausgestattet.
  • Auch im Subaru XV wird der e-Boxer künftig zu haben sein.

*Unverbindliche Preisempfehlung der Subaru Deutschland GmbH inkl. 19 % MwSt. (sofern gesetzlich vorge­schrieben), zzgl. Überführungs­kosten. Händlerpreise auf Anfrage.

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