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Fantreffen

NUMMER FÜNF TRIFFT SEINE AHNEN

Mit einem Serien-Subaru zum Fanclub-Treffen? Ganz schön mutig! Schließlich treffen sich hier Unikate, Raritäten und Rennversionen zum Stelldichein. Aber halb so wild – die Boxer-Boliden wollen nur spielen und wer hier die sechs Sterne im Logo trägt, gehört sowieso gleich zur Familie.

Draußen auf der Piste des Raceparks Meppen rubbeln die Kumpels das Regenwasser vom Asphalt, die Sonne fingert durch die Wolken. Benjamin greift zu seinem Helm, zieht sich den Kinngurt straff und legt die Motorsportgurte an. Sein 2005er WRX STI (US-Modell) kommt langsam auf Betriebstemperatur. Unser spartanisches Cockpit fühlt sich schon jetzt tropisch an. 380-PS-Brabbeln blafft der 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxer durch ­seine arm­dicken Endrohre im Heck. Sein Kraftpoten­zial von 600 Newton­metern verteilt sich auf alle vier Pneus, die haben mit den rund 1.400 Kilogramm Leer­gewicht leichtes Spiel. Boxer, Allrad. Typisch Subaru. Aber nein, der Rest ist alles andere als Serie, dafür hat ­Benjamin eigenhändig gesorgt. Das Fahrwerk ist tief wie ein See und hart wie Beton, radiert aber bei Renn­tempo stoisch über die Curbs und macht den Wagen so schnell auf dem Kurs, dass er sich dafür schon Anerkennung vom Altmeister Werner ­Gusenbauer eingesammelt hat, erzählt er nicht ohne Stolz. Rennsport­schalen mit Renngurten halten die Insassen auf Position, ein Rennsport­bügel sorgt für zusätzliche Steifigkeit und Sicherheit. Benjamin Heinich ist Neueinsteiger beim SDC, dem ­Subaru Drivers Club. Der Club mit Vorstand Stefan Buddenbrock und der guten Seele Nadine Britz hatte im August zum fünften Treffen „Meet & Track 2020“ im Race­park Meppen geladen – rund 350 Mitglieder und Freunde des Clubs mit 170 Fahr­zeugen nutzten die Möglichkeit für Geselligkeit, Fachgespräche – und, wer wollte, natürlich jede Menge schnelle Runden.


Seit über 25 Jahren fährt der Subaru Impreza offiziell durch Deutschland – da nutzten wir die Gelegenheit eines Fan-Treffens für eine Familienzusammenführung: Die fünfte Generation lernt ihre Ahnen kennen. Serien­versionen waren hier die Ausnahme – aber der Impreza 2.0ie mit Hybrid­antrieb sorgte dann doch für Gesprächsstoff. (Kraftstoffverbrauch l/100 km innerorts 7,2; außerorts 5,8; kombiniert 6,3; CO2-Emission g/km kombiniert 143; Effizienzklasse B)

Das Modelljahr 2020 bringt neben dem neuen e-Boxer-Antrieb mit Mildhybrid-Technik und 110kW / 150 PS einige Neuerungen mit: Felgen im neuen Design, neu gezeichnete LED-Leuchteinheiten an Front, Heck und Nebelscheinwerfern, verbesserte Türverkleidungen und Sitze, eine neue Blende rund um die Klimabedien­einheit und das Multifunktionsdisplay. Und: Auch der Impreza glänzt mit fünf von fünf Sternen im NCAP Crashtest und erreicht dort im Wettbewerbsvergleich Bestnoten. Mehr Infos: www.subaru.de/impreza

DRIVE reiste ebenfalls an, und zwar mit der Modellgeneration 2020 des Impreza, inklusive des neuen e-Boxer-Mildhybrid. Unser metallicblauer Serien-Subaru wurde schon auf dem Hinweg zum Treffen von Clubmitgliedern bemerkt und freundlich hupend begrüßt. Wir sitzen in der fünften Generation der geschichts­trächtigen Baureihe und sinnieren über ihre historische Entwicklung. Wo gibt es das eigentlich sonst noch, dass ein Fahrzeugmodell über Jahrzehnte seinen Grundprinzipien so treu bleibt: Boxer-Motor, symmetrischer Allrad­antrieb, niedriger Schwerpunkt, robustes Fahrwerk mit Nehmerqualitäten, Sportlichkeit gepaart mit vier Türen und voller Alltagstauglichkeit? Muss sich wohl bewährt haben. „Wir fahren mit unserem GREENY auch in den Urlaub, man braucht halt ein gesundes Selbst­bewusstsein“, lacht Clubchef Stefan und klatscht dem Clubwagen auf sein WRX-Blechdach. Zweite Generation. Sedan. Goldene Felgen, Blue Mica, „Pommestheke“ hinten und imposante „Vogeltränke“ auf der Haube. Strahlend schön, Ehrensache! Das Fahrzeug ist eine Rettung – ein Total-Wiederaufbau, nach Hause geholt aus Griechenland. Innen war alles mit grünem Schimmel überzogen, daher „GREENY“. Zwei Jahre habe das gedauert, erzählt Stefan. Mit viel Ausdauer, Gemeinsinn, Können und Leidenschaft haben sie aus dem Scheunen­fund ein Schmuckstück gemacht.

Anführungszeichen

Der Impreza hat uns schon immer fasziniert. Wir haben 20 Jahre lang die Rallye-Geschichte der Marke verfolgt, hingen vor dem TV, haben ein bisschen Colin McRae gespielt – und auf einmal konnte man sich dieses Auto auch kaufen.

AnführungszeichenStefan Buddenbrock

„Nummer fünf“ im Clubtest

Aber jetzt Hand aufs Herz: Was sagen erfahrene Impreza-Piloten eigentlich zur modernen Mild­hybrid-Technik von „Nummer fünf“? Clubchef Buddenbrock: „Subaru hat mit dem e-Boxer einen wunderschönen Motor gebaut, der sich harmonisch integriert mit dem Mildhybrid. Er ist sportlich, macht Spaß, ist sparsam und gliedert sich über die letzten Jahre in eine schöne Ahnengalerie ein.“ Und was sagt Werner Gusenbauer, den sie im Club als Rennstrecken-Coach fest ins Inventar aufgenommen haben? Überraschung: Der Mann mit „Benzin im Blut“ ist allgemein begeistert vom Trend zur Elektrifizierung von Pkw-Antrieben: „Ich finde es toll, dass ­Subaru mit dem Impreza die Elektrifizierung des Antriebs weiterverfolgt. Das ist zeitgemäß und führt die Marke in die nächste Generation der Mobilität.“

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Große Marken und ­schnelle Autos haben auch andere, aber Subaru-Fan zu sein, ist etwas für echte Kenner. Ein Subaru ist schnell auf der Piste, aber man sollte nicht unterschätzen, wie gut man damit zum Beispiel auch in den Urlaub fahren kann.

AnführungszeichenBenjamin Heinich

Subaru-Gene

Ganz ehrlich: Das hätten wir so nicht erwartet. So viel Liebe für unseren jungen Mildhybrid! Gerade an diesem Ort, bei einem solchen Event. Aber es mag auch daran liegen, dass ein Subaru eben ein Subaru bleibt, ob nun mit oder ohne extra Elektro-Drehmoment. Allen voran der ausgewogen agierende Allrad­antrieb hat es den Fans der Marke angetan, das bestätigt auch Gusenbauer: „Der Allrad­antrieb von Subaru ist nicht nur in speziellen Fahrsitua­tionen perfekt, sondern er hilft natürlich auch im Alltag. Das entlas­tet den Fahrer und macht die Fahrt sehr entspannt.“ Und dann ist da noch die sprichwörtliche Zuverlässigkeit. „Das sind Autos, die laufen und laufen und laufen, wenn man sie gut behandelt“, sagt Benjamin Heinich, nachdem wir den Rennkurs wieder verlassen haben und die Bremsen im Hintergrund leise kühlend knistern. Das Subaru-STI-Grinsen bekommt er heute nicht mehr aus dem Gesicht, das steht mal fest. „Große Marken und schnelle Autos haben auch ­andere, aber Subaru-Fan zu sein, ist etwas für echte Kenner“, lacht er, lobt die Subaru-Allradtechnik, die große Rallye-Historie der Marke, freut sich auch über den Exotenstatus. „Zivil“ fährt er übrigens ebenfalls Subaru, einen Forester. Wenige Minuten später setzt Benjamin seinen Helm wieder auf, zieht die Handschuhe an – und begibt sich erneut auf die Strecke. Die BRZ haben ihn gerade etwas geärgert, die waren, trotz feuchter Piste, mit ihren 2WD-Hecktrieblern erstaunlich schnell unterwegs. Mal sehen, ob da nicht noch was geht – und sich die Tipps von Gusenbauer heute Morgen in noch etwas mehr Tempo umsetzen lassen.

Anführungszeichen

Wenn du in deinem Subaru sitzt, hast du immer ein Grinsen im Gesicht, sagt meine Freundin immer zu mir. Der Subaru ist eben was fürs Herz. Der bleibt bei uns noch lange, nachdem uns alle anderen Fahrzeuge schon längst wieder ver­lassen haben.

AnführungszeichenGerald Uhl

Alles, außer gewöhnlich

Gerald Uhl und Andrea Weyand sind alte Subaru-Hasen. Sie haben jede Menge selbst entworfene Fan-Artikel nach Meppen mitgebracht. Mit dabei haben sie einen Impreza WRX, umgebaut auf STI-Technik, Baujahr 2004, mit 315 PS unter der Haube. „Subaru fährt einfach nicht jeder, das ist außergewöhnlich. Das fängt schon beim Klang des Autos an, das ist jedes Mal wieder ein Gänsehautmoment für mich“, schwärmt Gerald.

SDC

Der 2006 gegründete Subaru Drivers Club (SDC) hat rund 50 feste Mitglieder und ein Vielfaches an befreundeten Fans. Das Club­leben spielt sich auch online ab, wo dem SDC etwa 1.500 Subaru-Freunde bei Facebook folgen. Einmal im Jahr ist großes Fan-Treffen.

www.subaru-drivers-club.com

Volles Programm

Mit vollem Einsatz vor Ort mit dabei waren die beiden Subaru-Partner Automobile Rosenkranz (Recklinghausen) und das Autohaus Kronenberger (Düsseldorf).


Mehr zum Renncoach Werner Gusenbauer unter:
www.quer-ist-mehr.de

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