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Reportage

Kletter­künstler unter sich

Text: Manuel Eder
Fotos: Simon Rainer
Ecke
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ca. 6 Minuten

Klettern ist Kopfsache und Kraftakt, sportlicher Kampf gegen die Schwerkraft und jede Menge Strategie. Wenige sind darin so erfolgreich wie Jakob Schubert. Der österreichische Weltklasse-Athlet sucht immer nach der nächsten Herausforderung am Fels oder an der Kletterwand. Der Weg dorthin ist die Paradedisziplin für seinen Subaru. Denn als Kletterkünstler sind die beiden ein echtes Team.


Beinahe wäre Jakob Schubert auf seinem Weg an die Weltspitze der Fußball dazwischengekommen. „Meine erste sportliche Station war ein Fußballverein, darin lag anfangs meine Begeisterung“, erinnert sich Jakob Schubert und muss selbst ein wenig lachen dabei. Heute ist er froh darüber, sich – dank seines Taufpaten – für die sportliche Nische entschieden zu haben: „Als ich elf Jahre alt war, hat er mich in die Kletterhalle mitgenommen. Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich bin dann in das Kletterteam in Innsbruck eingestiegen.“


Wo gehts hier nach oben?

Kletterprofi Jakob Schubert geht für seinen Sport bis an die Grenzen. Egal ob alleine in der Wand beim unermüdlichen Training oder im Rampenlicht beim Wettstreit mit den Besten der Besten: Sein Antrieb ist der Kampf bis an die Spitze.

Anführungszeichen

Anspruchsvolle Zufahrten zu überwinden bei meinen Abstechern zu den Felsen, ist das eine. Beim Bouldern an der Kletterwand habe ich dann meine Matten und jede Menge Ausrüstung zu transportieren. Der Forester meistert beides.

AnführungszeichenJakob Schubert

Klettern statt Kicken, keine Frage

Anders als bei anderen Profisportlern, die oft schon von Kindesbeinen an in ihre Sportart hineinwachsen, war Jakob Schuberts Weg an die Weltspitze des Klettersports nicht in die Wiege gelegt. Seine Liebe zum sportlichen Kampf gegen die Schwerkraft mit Geschick, Können und Strategie hat ihn dann aber umso mehr gepackt. Es fehlten dann nur noch einige frühe Erfolge, um das Klettern für ihn zur Berufung zu machen: Bei seiner zweiten Jugend-WM konnte er bereits den Vizeweltmeistertitel erringen und mit 16 Jahren war er auch im Weltcup schon vorne dabei. Beflügelt von diesen Erfolgen und dem Spaß am Klettersport, wuchs auch der Ehrgeiz. Dem Ziel, weiter in die Weltspitze vorzudringen, wurde alles untergeordnet.


Zwei Seiten einer Sportart

Wie variantenreich seine Sportart sein kann, zeigt uns Jakob Schubert bei unserem Besuch in den österreichischen Alpen rund um Innsbruck. Seine Stärken sind der Vorstieg und das Bouldern an künstlichen Routen an der Kletterwand. Hier ist jede Trainingseinheit auf Präzision und Perfektion getrimmt. Das Felsklettern hat für ihn dagegen mit einem besonderen Erleben der Natur zu tun: „In der Natur und beim Klettern am Felsen geht es nicht nur um die sportliche Herausforderung, sondern vielmehr darum, Spaß zu haben und neue Dinge zu erkunden. Einfach einen schönen Tag mit Freundin und Freunden verbringen zu können.“ Aber natürlich wäre Jakob Schubert nicht der Spitzenathlet, der er heute ist, wenn er nicht auch beim Felsenklettern nach ständiger Perfektionierung seines Könnens streben würde: „Durch den Felsen bekommt man einen anderen Zugang zum Klettern, man entwickelt sich weiter, das haben mir meine Trainer früh mitgegeben. Es macht unglaublich Spaß und es wird etwas sein, das mich mein ganzes Leben begleiten wird.“

TEAMPLAYER

Manchmal braucht es auch beim Klettern einen Partner – und das nicht nur fürs Sichern. Wenn der Weltklassekletterer Jakob Schubert Zuverlässigkeit und Können von sich selbst fordert, gilt das auch für sein Fahrzeug. Sein Subaru ist der Aufgabe gewachsen: Auf dem Weg zum Training oder zum Wettkampf, für den Transport seiner Ausrüstung oder die unbefestigte Zufahrt zum idealen Fels. Und auch seine Sportkollegen haben längst mitbekommen, dass es sich lohnt, bei der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit schnell zu sein: Die Plätze im Subaru von Jakob Schubert sind begehrt.

Über Stock und Stein zum Fels

Während Jakob die Herausforderung am Fels sucht, ist für seinen Subaru Forester der Weg dorthin die Paradedisziplin: „Wir sind in Tirol verwöhnt mit Weltklasse-Kletterspots und Top-Felsen“, so Jakob. „Obwohl sie fast vor der Haustür liegen, kann ich mich nicht einfach in die Straßenbahn setzen und dorthin fahren. Teilweise muss man herausforderndes Terrain überwinden, um zu seinem Ziel zu gelangen.“ Dank symmetrischem Allradantrieb, großer Bodenfreiheit und dem Geländeprogramm X-Mode bringt der Forester genau die Geländegänger-Qualitäten mit, die dann gefragt sind. Jakob Schuberts Talent ist der Weg nach oben, sein Forester ist zuständig für den Rest. „Anspruchsvolle Zufahrten zu überwinden bei meinen Abstechern zu den Felsen, ist das eine. Beim Bouldern an der Kletterwand habe ich dann meine Matten und jede Menge Ausrüstung zu transportieren. Der Forester meistert beides – und bei den Trainings in der Halle bin ich eine gefragte Mitfahrgelegenheit für meine Kollegen, denn auch dafür ist genügend Platz.“


Kraft, Können und Kopfsache

Fragt man Jakob nach seinem größten sportlichen Erfolg, muss er nicht lange nachdenken: „Der Doppelweltmeistertitel in Innsbruck 2018 ist mein Karriere-Highlight.“ Die Weltelite seiner Sportart war damals zu Gast vor seiner Haustür. „Für mich war das eine Heim-WM und ich durfte in meiner Stadt klettern – nicht nur vor den Augen der besten Mitstreiter der Welt, sondern natürlich auch vor Familien, Freunden und Weggefährten meiner Sportart hier in Innsbruck. Ich habe mir daher vor diesem Großereignis selbst viel Druck gemacht“, erinnert sich Jakob. Klettern ist eben nicht nur Kraft und Können, sondern vor allem auch Kopfsache. Sein größter Kritiker ist allzu oft er selbst. „Dass ich dann den Weltmeistertitel nicht nur einmal, sondern gleich in zwei Disziplinen holen durfte, war eine unbeschreibliche Erleichterung und Freude.“

Alles Im Griff?

Kleines Kletter-Kompendium


KLETTERN UND BOULDERN

Bouldern ist eine Disziplin innerhalb des Sportkletterns. Geklettert wird ohne Seil und nur in Absprunghöhe (meist 3 bis 4 Meter). Weichbodenmatten sollen vor Verletzungen schützen. Der Sportler löst entlang der gesteckten Route Probleme („den Boulder lesen“).

Klettern erreicht mehr Höhe (Sportkletterrouten sind ca. 15 bis 40 Meter lang) und stellt daher hohe Anforderungen an Sicherungs- und Seiltechnik. Während Bouldern auf Maximalkraft geht (schnelle Intervalle in 5 bis 15 Zügen mit einer Dauer von 10 bis 20 Sekunden), ist Klettern eine Herausforderung für die Kraftausdauer (30 bis 50 Züge in 1 bis 10 Minuten). Beim Bouldern wird die Route ohne Pause geklettert. In Kletterrouten sind an geeigneten Passagen Pausen möglich.

AUSRÜSTUNG

Kletterschuhe liegen sehr eng an – Profis wählen ein bis zwei Schuhnummern kleiner. Kletterschuhe können hart oder weich sein, abgerundet, spitz und mit wenig oder viel Vorspannung in der Sohle. Seile müssen den Kletterer sicher halten, etwa beim Abseilen oder bei einem Sturz. Die Reißfestigkeit ist genormt, ebenso wie die Dehnfähigkeit: Bei einem Sturz fängt ein dynamisches Seil nämlich einen Teil der Sturzenergie auf. Das Seil wird entlang der Route in jede Zwischensicherung eingehängt, um die Sturzhöhe zu verkürzen. Ein Standardseil ist etwa 60 Meter lang. Stets in Griffweite ist der Chalkbag (übersetzt etwa: „Kreidebeutel“). Das Magnesia darin trocknet die Hände und sorgt so für besseren Grip.

Beruf und Berufung

Fünfmal Training pro Woche in der Kletterhalle, tausende Trainingsstunden, den eigenen Körper und Geist immer wieder an seine Grenzen bringen, um auf den Punkt unter größtem Druck im Wettkampf Leistung abrufen zu können: All das ist viel mehr als ein Beruf für Jakob Schubert. Zäh kämpft er mit den schwierigsten Felskletterrouten und steckt sich mit Vorliebe ehrgeizige Ziele. Verbissen ist er dabei aber nicht, denn Leistung hat für ihn viel mit Leidenschaft für seinen Sport zu tun. Gleichzeitig ist „der Joggl“, wie er in der Kletterhalle oft gerufen wird, nicht abgehoben, sondern steht mit beiden Beinen im Leben (auch wenn er den Boden am liebsten mit der Wand tauscht). Große Ziele, den Blick stets nach vorn gerichtet, das nächste Kräftemessen: Genau das ist sein Ding. Seine Zeit ist jetzt und er will seinen Spitzenplatz unter den Besten seiner Sportart behaupten. „Mein Ziel ist es, so lange wie möglich in der Weltspitze präsent zu sein.“ Und danach? „Wenn ich körperlich einmal nicht mehr mit der Spitze mithalten kann, kann ich mir eine Tätigkeit als Trainer gut vorstellen, um mein Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Auch der Routenbau fasziniert mich.“ Aber eines ist für Jakob Schubert ganz sicher: „Es gibt für mich kein ‚nach dem Klettern’. Klettern werde ich mein Leben lang.“Ende des Artikels

Vorwärts

Als SUV-Bestseller von Subaru ist der Forester dort in seinem Element, wo die Straße aufhört. Bereits seit 2019 ist Subaru Österreich offizieller Mobilitätspartner des Top-Athleten Jakob Schubert. „Für mich war klar, dass ich ein geländegängiges Fahrzeug haben will, das gleichermaßen Sicherheit und Platz bietet“, sagt Jakob über seinen Forester. Unterwegs ist er übrigens in der besonders sportlichen und limitierten Sonderserie „Forester 2.0ie Edition 40“. Mehr zum Subaru Forester unter: www.subaru.de/forester

Aufwärts

Als Sportkletterer kennt Jakob Schubert nur ein Ziel: an die Spitze. Der gebürtige Innsbrucker ist dreifacher Weltmeister und siebenfacher Gesamtweltcupsieger. 21 Medaillen beim Weltcup und 12 Meisterschaften hat der Spitzenathlet ebenfalls gewonnen. Zudem gehört er auch am Felsen zu den Besten der Kletterszene, wo er als nur einer von weltweit fünf Athleten den Schwierigkeitsgrad 9b+ meistert. Mehr zu Jakob Schubert unter: www.jakob-schubert.com

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