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Leser-Reportage

Zurück zum Ruhepuls

Text: Susanne Löw
Fotos: Dr. Manoj Singh
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ca. 6 Minuten

Manoj Singh ist Arzt, Hobby­fotograf – und leiden­schaft­licher „Car Camper“. In seinen Subaru steckt er viel Zeit und Liebe – denn jedes Mal, wenn er in seinen Offroader einsteigt, kann er aus seinem hektischen Beruf aussteigen. Als Jury-Favorit des großen Social-Media-Sommer­gewinnspiels von Subaru nimmt uns Dr. Singh mit seinen Fotos von seinem Praxisalltag direkt mit ins nächste Abenteuer ...

Eigentlich wollte Manoj Singh Kfz-Mechaniker werden, die Lehrstelle hatte er als Jugendlicher schon in der Tasche. Dann folgte er aber doch den Wünschen der Eltern: Medizinstudium, steile Karriere in der Klinik, 15 Jahre Notaufnahme. Singh gab beruflich Gas – bis er sich die Frage stellte: Soll das so weitergehen?

Mehr Leben, um in der Balance zu bleiben

Vor ein paar Jahren zog der Facharzt für Innere Medizin, Rettungs- und Ernährungsmedizin aus Hamburg dann die Reißleine: raus aus dem Klinikstress, rein in eine Praxis mit geregelten Sprechzeiten. Mehr „Life“ sollte in seine bis dahin sehr einseitige „Work-Life-Balance“ kommen. „Ich habe schon immer von einem Allrad-Fahrzeug geträumt, in dem man komfortabel zu zweit schlafen kann, um jederzeit in die Natur fahren zu können“, erinnert sich Singh. „Damals war die Zeit reif dafür.“

Das Ziel? Ist die Fahrt!

Inspiriert von der amerikanischen Community der „Car Camper“ und des „Overlandings“, machte er sich auf die Suche nach dem passenden fahrbaren Untersatz und wurde mit dem Subaru XV fündig. „Ein starker Offroader, ausgestattet mit Sicherheitssystemen, langjähriger Garantie, noch dazu preislich attraktiv – der Subaru war für mich alternativlos. Außerdem ist das Auto mit seinen kompakten Außenmaßen familien- und alltagstauglich“, begründet Singh seine Entscheidung. Und die ging schnell: Im Herbst 2019 rief er den Subaru-Händler Siebeneicher in Dipoldiswalde an und kaufte das dort angebotene Neufahrzeug – ungesehen!

Allrad-Abenteurer

Das war der Startschuss für eine regelrechte Verwandlung des Kompakt-SUV hin zu einem individuellen Abenteurer mit Charakter, den Singh zunächst mit Unterfahrschutz, größeren Reifen und kleineren Felgen ausgestattet hat. Dann bestellte er aufblasbare und passgenaue 1,90 Meter lange Matratzen in Amerika, die im Fond des Subaru ein komfortables Bett bieten. Und Singh entwickelte immer mehr Spaß am Tüfteln, Schrauben, Basteln: Für den Ausgleich des Knicks bei umgelegter Sitzbank fertigte er selbst eine Plattform an, genauso wie er Isolierungsabdeckung für die Fenster nähte, um in kühlen Nächten im Auto nicht zu frieren. Fürs Gepäck installierte er eine Dachbox, in der sich auch der – natürlich selbst gebaute – ausklappbare Tisch für die Rücksitzbank verstauen lässt.

Freiheit auf Rädern

Der amerikanische Trend des „Over­landing“ (übersetzt etwa: „Über­land­fahren“) feiert die automobile Frei­heit: Im und mit dem Fahr­zeug leben, kochen und natürlich auch darin schlafen, auf maß­geschneiderten Matratzen versteht sich.

Weltweite Outdoor-Gemeinde

Weiteres Zubehör fand er über Tipps in der weltweiten Outdoor-Gemeinde: LED-Arbeitslichter aus Kanada, Fußmatten mit Allwetterschutz und dem Schriftzug „Crosstrek“ (so heißt der Subaru XV in den USA) aus Amerika, Schmutzfänger aus England, Sandbleche aus Australien. Auch ein Heckzelt sowie ein Dachzelt als luxuriöse Alternative zu den Matratzen spendierte Singh seinem Fahrzeug, dann bastelte er mit ausziehbaren Duschstangen von Ikea eine Markise. Natürlich farblich passend zur Autolackierung in Rot-Weiß. Längst wurde der Offroader zur Passion, bei dem eben auch die Optik stimmen muss. „Für mich ist mein Subaru die eierlegende Wollmilchsau“, bilanziert Singh zufrieden. „Ursprünglich war es eine Vernunftentscheidung für meine geplanten Zwecke, aber inzwischen ist er mein liebstes Hobby.“

Freiheit auf vier und zwei Rädern

Ein Hobby, das Singh genau die Unabhängigkeit bietet, die er gesucht hat. Jederzeit kann er losfahren, am liebsten in die Natur. Manchmal sind auch die Enduro-Motorräder von Singh und seiner Frau im Anhänger dabei – das Fahren der Geländemotorräder begleitet ihn schon lange. „Dänemark ist nicht weit von Hamburg entfernt, dort kann man sehr schöne Touren mit der Enduro machen“, berichtet Singh.

Jury-Sieger für die DRIVE

„Zeigt uns eure schönste Reise mit Subaru“ – das war der Aufruf an die Subaru-­Community auf Facebook und Instagram in diesem Sommer. Subaru dankt allen Einsendern für die tollen Geschichten, die am Jury-Voting teilgenommen haben. Am Ende machte Dr. Manoj Singh das Rennen: Fahren, Schlafen, Kochen, Transportieren – so haben selbst wir einen Subaru XV selten gesehen!

Noch mehr Fotos auf Instagram

„Rubie_4x4“ hat viele Fans: Rund 1.000 Follower begleiten seit zwei Jahren seine Outdoor-Abenteuer auf Instagram. Nicht ohne Grund, denn für seinen Besitzer Dr. Manoj Singh ist der Subaru XV, der sich hinter dem Pseudonym versteckt, sein ganzer Stolz. Gut, dass der Arzt auch Talent für Fotografie mitbringt, denn so setzt er „Rubie_4x4“ gekonnt in Szene und freut sich über Likes aus aller Welt

www.instagram.com/rubie_4x4

Natur statt Notfall

Ganz häufig aber dient der Subaru einfach nur dem nötigen und willkommenen Ausgleich zum Praxisalltag in der näheren Umgebung. Zum Beispiel in Sankt Peter-Ording. Nur 90 Minuten braucht Singh bis zu dem berühmten Nordseeort, an dem man tagsüber mit seinem Fahrzeug nicht nur an, sondern auch auf den Strand fahren darf. „Das ist ideal, um meine Hängematte zwischen Dachreling und Pfosten der Strandbegrenzung zu spannen“, so Singh. Gemütlich in der Hängematte, Blick aufs Meer, Kaffee aus der Mikroküche im Subaru-Kofferraum – so stellt sich bei dem Arzt schnell der Ruhepuls ein, der ihm viele Jahre lang gefehlt hat.

Mission Overlanding

Wenn die Fahrt das Ziel ist.

Für Overlander geht es darum, unterwegs zu sein. Egal wohin, am besten möglichst abgelegen, aber immer mit Natur, der Tierwelt und viel Kultur entlang der Reiseroute.

Anhänger des Overlandings lieben autarke Abenteuer und das bewegte Leben, das sie von A nach B führt – meist mit einem geländegängigen Fahrzeug, wobei aber auch Fahrräder und Lastenräder geeignete Verkehrsmittel sein können.

Selbstversorgung gehört beim Overlanding zur Ehrensache, geschlafen wird unterwegs meistens im Zelt. Eine berühmte Route beim „Überlanden“ führt beispielsweise von Europa nach Kapstadt in Südafrika, aber es kann am Wochenende auch nur vor die Tore der Stadt gehen. Ob geführt oder selbst organisiert, monatelang oder nur ein paar Tage, in einer Gruppe oder auf eigene Faust: Die Welt des Overlandings ist bunt.

Auch Manoj Singh kennt die weltweite Gemeinde der Overlander, die sich über Social Media austauscht: Reiserouten, Tipps und Tricks zum Fahrzeugumbau – man kennt und hilft sich. Erst vor Kurzem hat Singh zum Beispiel online einen Bauplan für eine Holzplattform mit diversen Schubladen für den Kofferraum gefunden, den ein anderer Outdoor-Fan veröffentlicht hat. Fest steht: Langweilig wird Overlanding nicht so schnell.

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